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Der schnelle Weg zu Ihrem Gefahrstoffkoordinator

Datum: 26.02.2026 – Aktualisiert am: 26.02.2026 – Autor: Dipl.-Ing. Torsten Tesch

Der Gefahrstoffkoordinator


Der Umgang mit Gefahrstoffen ist in vielen Branchen unvermeidlich. Chemikalien in der Industrie, Staub auf dem Bau, biologische Stoffe im Gesundheitswesen. Überall lauern Risiken für Mensch und Umwelt. Wie behält man da den Überblick? 

Genau hier kommt der Gefahrstoffkoordinator ins Spiel. Er sorgt dafür, dass Gefahren erkannt, Risiken minimiert und die vielen gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden. Eine wichtige Aufgabe für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz.

Sigeko Leistungen Gefahrstoff

Sie suchen einen Gefahrstoffkoordinator in Ihrer Region?

Ein Gefahrstoffkoordinator – auch bekannt als Koordinator in kontaminierten Bereichen nach DGUV Regel 101-004 – ist die zentrale Ansprechperson, wenn es um den Umgang mit Gefahrstoffen geht.

Seine Aufgabe: dafür sorgen, dass Gefahrstoffe sicher gehandhabt, gelagert und entsorgt werden. Dadurch schützt er nicht nur die Beschäftigten, sondern sorgt auch dafür, dass das Unternehmen gesetzliche Vorgaben wie die Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) einhält.

Wer braucht einen Gefahrstoffkoordinator?

Icon Industrie

In der Fertigung kommen täglich Chemikalien, Öle, Schmierstoffe oder Lösungsmittel zum Einsatz. Ein Gefahrstoffkoordinator sorgt dafür, dass alles sicher gelagert, beschriftet und gehandhabt wird.

Icon Sanierung

Auf Baustellen lauern viele Risiken: Von Staub über Asbest bis zu Klebstoffen und Farben. Der Koordinator kümmert sich um sichere Arbeitsweisen und rechtssichere Entsorgung.

Icon Handwerk

Lackierer, Maler, Schreiner oder Installateure arbeiten regelmäßig mit Gefahrstoffen. Ein Koordinator hilft, die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten und Mitarbeiter zu schützen.

Icon Chemie

Hier ist das Thema Gefahrstoffe Tagesgeschäft. Vom Labor bis zur Produktion müssen Sicherheitsdatenblätter, Lagerung und Kennzeichnung stimmen. Das ist ohne Fachmann kaum zu stemmen.

Icon Gesundheit

Auch in Krankenhäusern, Laboren oder Pflegeeinrichtungen gibt es Gefahrstoffe, z. B. Desinfektionsmittel, Medikamente oder biologische Arbeitsstoffe. Der Koordinator sorgt dafür, dass alles sicher eingesetzt und entsorgt wird.

Icon Laboratorien

Forschung bedeutet oft: Experimentieren mit Chemikalien. Ein Gefahrstoffkoordinator behält den Überblick über Stoffe, Lagerung und Sicherheitsmaßnahmen.

Icon Abfallwirtschaft

Hier fallen viele gefährliche Stoffe an. Von Altölen über Chemikalien bis zu Batterien. Der Koordinator stellt sicher, dass alles ordnungsgemäß gesammelt, gelagert und entsorgt wird.

Icon Auto

In Werkstätten und Produktionshallen gibt es Schweißrauche, Kühlmittel und Lacke. Der Gefahrstoffkoordinator achtet darauf, dass die Schutzmaßnahmen passen.

Icon Landwirtschaft

Düngemittel, Pflanzenschutzmittel oder Treibstoffe gehören zum Alltag. Hier hilft der Koordinator, Risiken für Mensch, Tier und Umwelt zu vermeiden.

Icon Kommunen

Auch Schulen, Bauhöfe oder Kläranlagen arbeiten mit Gefahrstoffen. Der Gefahrstoffkoordinator sorgt für klare Abläufe und sichere Arbeitsplätze.

Icon Private

Der Traum vom Eigenheim kann schnell zum Albtraum werden. Gerade bei Gebäuden, die vor 1993 erbaut wurden, lohnt sich ein genauer Blick. Wird Asbest entdeckt, darf die Baustelle nicht weiterlaufen, bis der sichere Umgang und die Entsorgung geklärt sind. Somit schützt der Gefahrstoffkoordinator vor Risiken und hilft dem Bauherrn, unnötige Verzögerungen zu vermeiden.

Icon Architekten

Im gewerblichen Bau zählen vor allem drei Dinge: Terminsicherheit, Kostenkontrolle und Rechtssicherheit. Werden Gefahrstoffe übersehen oder falsch gehandhabt, kann das schnell zu Baustopps und Mehrkosten führen. Ein Gefahrstoffkoordinator unterstützt dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen, gesetzliche Vorgaben einzuhalten und den Bauablauf stabil zu halten. So bleiben Projekte planbar und Verantwortliche auf der sicheren Seite.

Egal ob Werkstatt, Labor oder Großbetrieb. Überall, wo mit chemischen oder biologischen Stoffen gearbeitet wird, ist ein Gefahrstoffkoordinator die Schlüsselfigur für sichere Abläufe, klare Strukturen und gesetzeskonformes Handeln.

Warum sollte ich einen Gefahrstoffkoordinator beauftragen?

Die Beauftragung eines Gefahrstoffkoordinators lohnt sich mehrfach:

Icon Schloss

Erhöht die Sicherheit im Umgang mit Gefahrstoffen

sigeko_schutz

Schützt Mitarbeiter vor gesundheitlichen Risiken

Icon Zahnrad

Sorgt für klare Strukturen und transparente Abläufe

Icon Ban

Schafft Rechtssicherheit und minimiert Haftungsrisiken

Icon Umbau

Nachhaltigkeit wird durch sicheren und ressourcenschonenden Umgang mit Gefahrstoffen gefördert

Icon Briefcase

Zeugt von einem verantwortungsvollen Betrieb

Wie hilft mir SIGEKO IN DER REGION bei der Suche?

Einen passenden Gefahrstoffkoordinator zu finden ist keine Glückssache. Erfahrung, Qualifikation, Branchenkenntnis und ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis sind entscheidend. Genau deshalb lohnt sich ein Angebotsvergleich, bevor Sie sich entscheiden.

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Aufgaben des Gefahrstoffkoordinators

Ein Gefahrstoffkoordinator übernimmt eine Vielzahl an Aufgaben. Die folgende Tabelle zeigt im Detail, welche Tätigkeiten dazugehören und auf welchen gesetzlichen Grundlagen sie beruhen:

Aufgabe GefahrstoffkoordinatorBeschreibungGesetzliche Grundlage
Gefahrstoffmanagement und GefahrstoffverzeichnisDer Gefahrstoffkoordinator erfasst alle im Betrieb verwendeten Gefahrstoffe und führt ein Gefahrstoffverzeichnis. Dieses muss regelmäßig gepflegt und aktualisiert werden. Darin enthalten sind Angaben zu Bezeichnung, Gefährlichkeitsmerkmalen, Mengen und Einsatzbereichen.§ 6 GefStoffV (Gefährdungsbeurteilung, Gefahrstoffverzeichnis), TRGS 400 (Gefährdungsbeurteilung für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen)
GefährdungsbeurteilungFür jede Tätigkeit mit Gefahrstoffen ist eine Gefährdungsbeurteilung erforderlich. Dabei werden Gefährdungen durch Einatmen, Hautkontakt, Verschlucken oder physikalisch-chemische Eigenschaften bewertet. Auf dieser Basis legt der Koordinator technische, organisatorische und persönliche Schutzmaßnahmen fest.§ 6 GefStoffV (Gefährdungsbeurteilung), ArbSchG § 5 (Beurteilung der Arbeitsbedingungen), TRGS 400
Betriebsanweisungen und DokumentationDer Gefahrstoffkoordinator erstellt Betriebsanweisungen, die den sicheren Umgang mit Gefahrstoffen beschreiben. Zusätzlich stellt er sicher, dass Sicherheitsdatenblätter vorhanden sind und alle Dokumentationen regelmäßig geprüft und aktualisiert werden. Notfallpläne gehören ebenfalls dazu.§ 14 GefStoffV (Betriebsanweisungen und Unterweisung), TRGS 555 (Betriebsanweisungen und Information der Beschäftigten), REACH-Verordnung (Sicherheitsdatenblätter)
Organisation der Lagerung und EntsorgungGefahrstoffe müssen fachgerecht gelagert und entsorgt werden. Der Koordinator sorgt für die Einhaltung von Lagerungsvorschriften (z. B. Trennung von unverträglichen Stoffen, Belüftung, Kennzeichnung) und für die Entsorgung über zugelassene Entsorgungsfachbetriebe.TRGS 510 (Lagerung von Gefahrstoffen in ortsbeweglichen Behältern), KrWG (Kreislaufwirtschaftsgesetz), GefStoffV § 8 (Allgemeine Schutzmaßnahmen)
SchnittstellenarbeitDer Gefahrstoffkoordinator arbeitet mit anderen Verantwortlichen zusammen: Fachkraft für Arbeitssicherheit, Brandschutzbeauftragter, Umweltschutzbeauftragter und Betriebsarzt. Außerdem ist er Ansprechpartner für Behörden (z. B. Gewerbeaufsicht, Umweltamt) und externe Dienstleister.ArbSchG § 10 (Zusammenarbeit mehrerer Arbeitgeber), BetrSichV (Betriebssicherheitsverordnung), GefStoffV § 13 (Zusammenarbeit mehrerer Arbeitgeber bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen)

Zusammenfassend lässt sich sagen: Ein Gefahrstoffkoordinator übernimmt vielfältige Aufgaben von der systematischen Erfassung aller Gefahrstoffe über die Gefährdungsbeurteilung bis hin zu Schulungen und der Zusammenarbeit mit Behörden. Der Gefahrstoffkoordinator trägt damit entscheidend zur Sicherheit und Rechtskonformität im Unternehmen bei.

Gefahrstoffkoordinator beauftragen: Ab wann Pflicht?

Ein Gefahrstoffkoordinator ist in Deutschland nicht per se als eigene Pflichtfunktion vorgeschrieben – anders als die Fachkraft für Arbeitssicherheit.
 

Dennoch gilt: Arbeitgeber sind nach der Gefahrstoffverordnung und dem Arbeitsschutzgesetz verpflichtet, den sicheren Umgang mit Gefahrstoffen zu gewährleisten. Dazu gehören Gefährdungsbeurteilungen, Schutzmaßnahmen und die Organisation eines funktionierenden Gefahrstoffmanagements. Mit einem Gefahrstoffkoordinator sind Sie auf der sicheren Seite!

Ein Gefahrstoffkoordinator ist Pflicht, wenn:

  • regelmäßig mit Gefahrstoffen gearbeitet wird (z. B. Chemikalien, Stäube, Asbest, Gase, biologische Arbeitsstoffe),
  • wenn Arbeitnehmer in kontaminierten Bereichen arbeiten,
  • mehrere Abteilungen oder Standorte Gefahrstoffe nutzen,
  • oder erhöhte rechtliche und sicherheitstechnische Anforderungen bestehen.

Good to know:
Die DGUV Regel 101-004 und die dazugehörige TRGS 524 regeln, wie sicher in sogenannten kontaminierten Bereichen gearbeitet werden muss. Also zum Beispiel bei Sanierungen, Abbrucharbeiten oder Instandhaltungen, bei denen mit Schadstoffen wie Asbest, PCB oder PAK gerechnet wird.

Sobald mehrere Firmen gleichzeitig auf so einer Baustelle oder in einem kontaminierten Bereich tätig sind, muss ein fachkundiger Koordinator bestellt werden. Diese Person – oft auch als Gefahrstoffkoordinator oder Koordinator in kontaminierten Bereichen bezeichnet – sorgt dafür, dass alle Arbeiten aufeinander abgestimmt sind und niemand gefährdet wird.

💡 Kurz gesagt: Immer dann, wenn mehrere Unternehmen oder Arbeitnehmer in einem Bereich mit Schadstoffen arbeiten, schreibt die Regelung vor: Es braucht jemanden, der den Überblick behält. Und das ist der Gefahrstoffkoordinator

Bei welchen Gefahrstoffen ist ein Gefahrstoffkoordinator erforderlich?

Gefahrstoff / StoffgruppeBeispieleWarum ein Gefahrstoffkoordinator wichtig ist
Chemikalien und LösungsmittelReinigungsmittel, Lacke, Verdünner, Entfetter, Säuren, LaugenHohe Gesundheitsrisiken durch Einatmen, Hautkontakt oder Dämpfe. 
Asbest und asbesthaltige MaterialienAlte Baustoffe, Dichtungen, BrandschutzplattenExtrem gesundheitsschädlich (krebserregend). Strenge Regeln nach Gefahrstoffverordnung Asbest und TRGS 519. Fachkundige Koordination zwingend notwendig!
StäubeHolzstaub, Quarzstaub, Metallstaub, ZementstaubKönnen Atemwegserkrankungen und Krebs verursachen. 
Gase und DämpfeStickstoffdioxid, Schwefeldioxid, Kohlenmonoxid, SchweißraucheGefährlich beim Einatmen – ein Koordinator sorgt für Belüftungskonzepte, Grenzwertüberwachung und Schulung der Mitarbeiter.
Aerosole und SprühnebelSprühfarben, Kleber, DesinfektionsmittelErhöhtes Risiko durch Einatmung und Hautkontakt.
Biologische ArbeitsstoffeBakterien, Viren, Schimmelpilze, BlutprodukteBesonders relevant in Laboren, Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen. TRBA 100 ff. und GefStoffV fordern klare Schutzmaßnahmen.
Gefährliche AbfälleAltöle, Batterien, Chemikalienreste, kontaminierte MaterialienGefährlich bei unsachgemäßer Lagerung oder Entsorgung. Der Koordinator sorgt für sichere Abfallwege.
Krebserzeugende, erbgutverändernde oder fortpflanzungsgefährdende Stoffe (CMR-Stoffe)Benzol, Formaldehyd, Chrom(VI)-VerbindungenBesonders strenge Vorschriften nach GefStoffV §10 und TRGS 910
NanomaterialienNanopartikel in Lacken, Farben, KosmetikaNoch wenig erforscht, potenziell gesundheitsgefährdend. Der Koordinator bewertet Risiken und legt Sicherheitsmaßnahmen fest.
Dieselmotoremissionen (DME)Abgase aus Fahrzeugen, BaumaschinenSeit Jahren als krebserregend eingestuft – TRGS 554 verlangt besondere Schutzmaßnahmen.
Radioaktive StoffePrüfstrahler, Messgeräte, LaborprobenStrahlenschutzrechtliche Anforderungen; enge Zusammenarbeit mit Strahlenschutzbeauftragten nötig.

💡 Ein Gefahrstoffkoordinator wird immer dann wichtig, wenn im Betrieb Stoffe eingesetzt werden, die gesundheitsgefährdend, krebserregend, explosionsgefährlich oder umwelttoxisch sind. Je komplexer die Stoffe oder je größer die Menge, desto dringlicher ist die fachkundige Koordination, um Rechtssicherheit und Mitarbeiterschutz zu gewährleisten.

Die Kosten für einen Gefahrstoffkoordinator können je nach Umfang der Aufgaben, Unternehmensgröße und Art der Beauftragung (intern oder extern) stark variieren.

Während die Kosten für interne Gefahrstoffkoordinatoren durch eine Weiterbildung und anschließend dem Gehalt entstehen, rechnen externe Spezialisten meist über Stundensätze oder Tagessätze ab.
 
Eine einheitliche Honorarordnung für Gefahrstoffkoordinatoren gibt es nicht. Die Preise werden individuell kalkuliert, abhängig von Qualifikation, Erfahrung und Projektumfang.

KostenartBeschreibungPreisspanne
Stundensatz (extern)Abrechnung nach tatsächlichem Aufwand, geeignet für kleinere Betriebe oder punktuelle Aufgaben (z. B. Gefährdungsbeurteilung, Unterweisung).ca. 80 – 150 € pro Stunde
Tagessatz (extern)Abrechnung pro Einsatztag, sinnvoll bei größeren Projekten oder wiederkehrenden Aufgaben im Betrieb.ca. 600 – 1.200 € pro Tag
PauschalangeboteFester Preis für definierte Leistungen (z. B. Erstellung eines Gefahrstoffverzeichnisses, Schulungspaket).individuell, abhängig vom Projektumfang
Interne LösungWeiterbildung eines Mitarbeiters zum Gefahrstoffkoordinator (Seminare, Schulungen, Zertifikate).ca. 1.000 – 2.500 € pro Kurs

Beispielfall-Rechnung
Die folgende Beispielfall-Rechnung zeigt typische Kostenrahmen für unterschiedliche Betriebstypen und Einsatzszenarien:

UnternehmenUmfangTypische Kosten
Kleines Unternehmen (10–20 Mitarbeiter, wenige Gefahrstoffe)Externer Koordinator für Erstellung eines Gefahrstoffverzeichnisses und jährliche Unterweisung (ca. 2 Tage Arbeit)ca. 1.200 – 2.000 € pro Jahr
Mittelständischer Industriebetrieb (100–250 Mitarbeiter, mehrere Abteilungen)Regelmäßige Betreuung durch externen Koordinator, Schulungen, Dokumentation, Gefährdungsbeurteilungen (ca. 10–15 Tage pro Jahr)ca. 8.000 – 15.000 € pro Jahr
Großes Unternehmen (500+ Mitarbeiter, komplexe Prozesse, viele Gefahrstoffe)Kombination aus internem Gefahrstoffkoordinator und externer Spezialberatung für Projekte oder AuditsWeiterbildungskosten intern + externe Beratung nach Aufwand (z. B. 10.000 – 20.000 € pro Jahr)

💡 Da es keine standardisierte Honorarordnung gibt und es sich hier um eine reine Schätzung handelt, empfiehlt sich immer ein Angebotsvergleich!

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Interner vs. externer Gefahrstoffkoordinator

KriteriumInterner GefahrstoffkoordinatorExterner Gefahrstoffkoordinator
AnstellungFester Mitarbeiter des Unternehmens, meist zusätzlich qualifiziert.Externer Dienstleister oder Fachbüro, das projektbezogen beauftragt wird.
VerfügbarkeitStändig im Betrieb ansprechbar, kennt interne Abläufe und Mitarbeiter.Nach Bedarf verfügbar, flexibel einsetzbar – meist mit Terminvereinbarung.
FachwissenKennt betriebliche Prozesse sehr genau, muss aber regelmäßig geschult werden.Bringt breites Fachwissen und Erfahrung aus verschiedenen Branchen mit.
KostenstrukturSchulungskosten + Gehalt + ggfs. Boni (Firmenfahrzeug, Gutscheine, etc.); keine laufenden Fremdkosten.Abrechnung nach Stunden-, Tages- oder Pauschalsätzen; kein Fixgehalt.
NeutralitätKann betriebsblind werden oder interne Risiken unterschätzen.Objektive Sicht von außen, erkennt Schwachstellen schneller.
Rechtliche VerantwortungLiegt beim Arbeitgeber; interner Koordinator unterstützt bei der Umsetzung.Unterstützt beratend, rechtliche Verantwortung bleibt auch hier beim Arbeitgeber.
EinarbeitungszeitKurze Wege, kennt Strukturen und Ansprechpartner.Benötigt zu Beginn Einarbeitung in Prozesse und Anlagen.
Kosten-Nutzen-VerhältnisSinnvoll bei regelmäßigem Umgang mit vielen Gefahrstoffen.Wirtschaftlich bei kleinerem oder mittlerem Bedarf.

Empfehlung nach Unternehmensgröße

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Kleine Betriebe 
(bis ca. 20 Mitarbeiter)

Externer Gefahrstoffkoordinator: Kostengünstiger, da kein dauerhafter Personalaufwand. Ideal für punktuelle Unterstützung.

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Mittelständische Unternehmen 
(ca. 50–250 Mitarbeiter)

Externer Gefahrstoffkoordinator oder kombinierter Ansatz: Regelmäßige Betreuung durch externen Koordinator mit interner Ansprechperson ist oft ideal.

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Große Unternehmen
(250+ Mitarbeiter, komplexe Prozesse)

Interner Gefahrstoffkoordinator: Eigene Fachkraft im Haus ist effizienter.

Externer Gefahrstoffkoordinator beauftragen – das müssen Sie wissen

Ein externer Gefahrstoffkoordinator ist die ideale Lösung, wenn im Betrieb regelmäßig mit Gefahrstoffen gearbeitet wird, aber keine eigene Fachkraft mit entsprechender Qualifikation vorhanden ist. Durch seine Erfahrung aus verschiedenen Branchen bringt er Fachwissen, Neutralität und Praxisnähe mit und sorgt so für Sicherheit und Rechtssicherheit im Unternehmen.

 

Einen Gefahrstoffkoordinator beauftragen in 5 Schritten

  1. Bedarfsanalyse:
    Zunächst wird geprüft, in welchen Bereichen des Unternehmens Gefahrstoffe eingesetzt werden und welche Aufgaben der Koordinator übernehmen soll (z. B. Gefährdungsbeurteilungen, Schulungen, Dokumentation).
  2. Angebotsvergleich:
    Mehrere Fachbüros oder Dienstleister werden kontaktiert, um den Leistungsumfang, die Kosten und die branchenspezifische Erfahrung zu vergleichen. Am einfachsten über unser Angebotsformular, das Ihre Anfrage direkt an mehrere geprüfte Partnerfirmen weiterleitet.
  3. Auswahl und Beauftragung:
    Nach der Auswahl des passenden Experten wird ein schriftlicher Vertrag geschlossen, der Leistungen, Verantwortlichkeiten und Laufzeit klar regelt.
  4. Erstaufnahme und Analyse vor Ort:
    Der externe Gefahrstoffkoordinator verschafft sich einen Überblick über die eingesetzten Stoffe, vorhandene Unterlagen und Prozesse im Betrieb.
  5. Laufende Betreuung:
    Je nach Vereinbarung übernimmt er regelmäßig oder projektbezogen Aufgaben wie Schulungen, Gefährdungsbeurteilungen, Kontrolle der Schutzmaßnahmen oder die Kommunikation mit Behörden.

Umfang der Betreuung

Der Leistungsumfang wird individuell festgelegt und richtet sich nach Größe, Branche und Gefährdungspotenzial des Betriebs.
Typische Leistungen sind:

  • Erstellung und Pflege des Gefahrstoffverzeichnisses
  • Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen
  • Schulung und Unterweisung von Mitarbeitern
  • Organisation der Lagerung und Entsorgung
  • Kontrolle der Schutzmaßnahmen und Betriebsanweisungen
  • Beratung bei Behördenkontakten oder Audits

 

Vertragslaufzeit

Die Vertragslaufzeit hängt vom Betreuungsmodell ab:

Projektbezogen: Für klar abgegrenzte Aufgaben, etwa bei einer Sanierung, Audit-Vorbereitung oder einmaligen Überprüfung.
Jährliche Betreuung: Regelmäßige Überprüfung und Aktualisierung der Unterlagen, Schulungen und Beratungen im Betrieb.
Langfristige Partnerschaft: Besonders für mittelständische und große Unternehmen sinnvoll, um Kontinuität und Sicherheit zu gewährleisten.
 

Vorteile eines externen Gefahrstoffkoordinators

  • Fachwissen auf Abruf: Zugriff auf aktuelles Know-how und Erfahrung aus vielen Branchen.
  • Kostenkontrolle: Keine Fixkosten, sondern Abrechnung nach Aufwand oder Pauschale.
  • Neutraler Blick von außen: Aufdeckung von Schwachstellen und praxisnahe Lösungen.
  • Flexible Betreuung: Umfang und Einsätze lassen sich jederzeit anpassen.

 

Ein externer Gefahrstoffkoordinator ist für viele Unternehmen die wirtschaftlich und fachlich sinnvollste Lösung. Besonders dann, wenn intern die Zeit, Erfahrung oder personellen Ressourcen fehlen.

Grundsätzlich trägt der Arbeitgeber immer die rechtliche Verantwortung für den sicheren Umgang mit Gefahrstoffen. Der Arbeitgeber muss dem Gefahrstoffkoordinator alle wichtigen Informationen und Unterlagen zugänglich machen und sicherstellen, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen im Unternehmen tatsächlich umgesetzt werden.

Der Gefahrstoffkoordinator unterstützt den Arbeitgeber fachlich, haftet aber in der Regel nicht selbst, solange er seine Aufgaben ordnungsgemäß erfüllt. Nur bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz – etwa wenn Sicherheitsmängel bewusst ignoriert werden – kann auch der Koordinator zur Verantwortung gezogen werden.

Entscheidend ist eine klare Aufgabenverteilung im Vertrag, die festlegt, wer welche Pflichten übernimmt.

Woran erkennt man einen qualifizierten Gefahrstoffkoordinator?

KriteriumBeschreibung
Fachkunde-NachweisZertifikat über die Fachkunde als Koordinator in kontaminierten Bereichen gemäß DGUV Regel 101-004 / TRGS 524.
PraxiserfahrungNachweisliche Erfahrung im Umgang mit Gefahrstoffen – idealerweise in verschiedenen Branchen oder Projekten.
ArbeitsweiseStrukturiertes Vorgehen, nachvollziehbare Dokumentation, praxisorientierte Umsetzung gesetzlicher Vorgaben.
KommunikationsfähigkeitFähigkeit, komplexe Vorschriften verständlich zu vermitteln und Mitarbeiter sicher zu unterweisen.
Verlässlichkeit & VerantwortungsbewusstseinHohes Sicherheitsbewusstsein, gewissenhafte Kontrolle der Schutzmaßnahmen und sorgfältige Einhaltung gesetzlicher Pflichten.

Rechtliche Grundlagen für den Gefahrstoffkoordinator

Unternehmen, die mit chemischen, biologischen oder sonstigen gefährlichen Stoffen arbeiten, müssen zahlreiche Gesetze, Verordnungen und technische Regeln beachten. Ein Gefahrstoffkoordinator hilft dabei, den Überblick zu behalten und all diese Anforderungen praxisnah und rechtskonform umzusetzen.

Die wichtigsten Rechtsgrundlagen im Überblick

Rechtsquelle / VorschriftWorum geht es?Was bedeutet das für Unternehmen?
Gefahrstoffverordnung (GefStoffV)Zentrale deutsche Vorschrift zum Umgang mit Gefahrstoffen.Arbeitgeber müssen Gefährdungsbeurteilungen durchführen, Schutzmaßnahmen festlegen und ein Gefahrstoffverzeichnis führen.
Technische Regeln für Gefahrstoffe (TRGS)Präzisieren die Anforderungen der GefStoffV und geben praxisnahe Anleitungen.Regeln u. a. Lagerung (TRGS 510), Gefährdungsbeurteilung (TRGS 400) und Asbestarbeiten (TRGS 519).
REACH-Verordnung (EG 1907/2006)EU-Verordnung über Registrierung, Bewertung und Zulassung chemischer Stoffe.Unternehmen müssen Sicherheitsdatenblätter prüfen und die Anforderungen ihrer Lieferanten einhalten.
CLP-Verordnung (EG 1272/2008)EU-Regelung zur Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen.Gefahrstoffe müssen korrekt gekennzeichnet und mit passenden Gefahrensymbolen versehen sein.
Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)Deutsches Gesetz für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz.Arbeitgeber sind verpflichtet, Gefährdungen zu beurteilen und geeignete Schutzmaßnahmen umzusetzen.
DGUV Regel 101-004„Kontaminierte Bereiche“ – beschreibt Anforderungen an Koordinatoren in Bereichen mit gefährlichen Stoffen.Regelt Qualifikation, Aufgaben und Zuständigkeiten eines Gefahrstoffkoordinators.
Gefahrstoffverordnung AsbestSpezielle Regelung für Tätigkeiten mit Asbest und asbesthaltigen Materialien.Nur fachkundige Personen dürfen mit Asbest arbeiten; strenge Dokumentations- und Schulungspflichten.

Der Gefahrstoffkoordinator ist eine zentrale Rolle im modernen Arbeitsschutz. Er sorgt dafür, dass mit Gefahrstoffen sicher, verantwortungsvoll und effizient gearbeitet wird.

Besonders bei sensiblen Themen wie der Gefahrstoffverordnung Asbest ist seine Expertise unverzichtbar. Unternehmen profitieren von mehr Sicherheit, weniger Risiken und einem positiven Image.

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FAQ: Häufig gestellte Fragen zum Gefahrstoffkoordinator

Was ist ein Gefahrstoffkoordinator?

Ein Gefahrstoffkoordinator ist die zentrale Ansprechperson im Unternehmen für alles rund um Gefahrstoffe – also für sicheren Umgang, Lagerung, Entsorgung, Gefährdungsbeurteilungen, Betriebsanweisungen und Schulungen, damit die Vorgaben der Gefahrstoffverordnung eingehalten werden.

In welchen Branchen ist ein Gefahrstoffkoordinator besonders wichtig?

Überall dort, wo regelmäßig mit Gefahrstoffen gearbeitet wird: etwa in Industrie und Produktion, Bau und Sanierung (inkl. Asbest), Handwerk, Chemie- und Pharmaindustrie, Gesundheitswesen und Pflege, Laboren, Entsorgungsbetrieben, Automobil- und Metallbranche, Landwirtschaft sowie kommunalen Einrichtungen wie Bauhöfen oder Kläranlagen.

Welche Vorteile bringt mir ein Gefahrstoffkoordinator?

Er erhöht die Sicherheit im Umgang mit Gefahrstoffen, schützt Mitarbeiter, sorgt für klare Strukturen, spart Zeit und Kosten, reduziert Haftungsrisiken und zeigt nach außen, dass dein Unternehmen verantwortungsvoll und gesetzeskonform arbeitet.

Welche Aufgaben übernimmt ein Gefahrstoffkoordinator im Betrieb?

Er führt das Gefahrstoffverzeichnis, erstellt Gefährdungsbeurteilungen, schreibt Betriebsanweisungen, organisiert Lagerung und Entsorgung, koordiniert Schutzmaßnahmen, schult Mitarbeitende und ist Schnittstelle zu Fachkraft für Arbeitssicherheit, Brandschutz, Umweltschutz, Betriebsarzt und Behörden.

Ab wann bin ich verpflichtet, einen Gefahrstoffkoordinator zu beauftragen?

Eine explizite Gefahrstoffkoordinator-Pflicht gibt es nicht, aber sobald regelmäßig mit Gefahrstoffen gearbeitet wird oder die Strukturen komplexer werden, ist er faktisch notwendig, um die Pflichten aus Gefahrstoffverordnung und Arbeitsschutzgesetz rechtssicher zu erfüllen.

Wie finde ich schnell einen passenden Gefahrstoffkoordinator in meiner Region?

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Wie hilft mir SIGEKO IN DER REGION bei der Suche?

Du stellst online eine Anfrage, wir leiten diese direkt an geprüfte Gefahrstoffkoordinatoren in deiner Region weiter und du bekommst mehrere passende Angebote per E-Mail – sicher, transparent, ohne Callcenter und für dich komplett kostenlos.

Bei welchen Gefahrstoffen sollte ich unbedingt einen Gefahrstoffkoordinator einsetzen?

Besonders bei Chemikalien und Lösungsmitteln, Asbest, gefährlichen Stäuben, Gasen und Dämpfen, Aerosolen, biologischen Arbeitsstoffen, gefährlichen Abfällen, krebserzeugenden CMR-Stoffen, Nanomaterialien, Dieselmotoremissionen und radioaktiven Stoffen – also überall, wo erhebliche Gesundheits- oder Umweltrisiken bestehen.

Was kostet ein Gefahrstoffkoordinator?

Es gibt keine einheitliche Honorarordnung. Externe Gefahrstoffkoordinatoren arbeiten meist mit Stunden- (ca. 80–150 €) oder Tagessätzen (ca. 600–1.200 €), interne Lösungen verursachen vor allem Schulungs- und Personalkosten. Am besten bekommst du einen Überblick mit einen Angebotsvergleich mehrerer Anbieter über die Plattform SIGEKO IN DER REGION.

Was ist besser: ein interner oder ein externer Gefahrstoffkoordinator?

Kleine Betriebe fahren meist besser mit einem externen Koordinator nach Bedarf, mittlere Unternehmen mit einer Mischung aus internem Ansprechpartner und externer Fachunterstützung, große Unternehmen mit vielen Gefahrstoffen profitieren oft von einem eigenen internen Gefahrstoffkoordinator im Haus.

Wann lohnt sich die Beauftragung eines externen Gefahrstoffkoordinators?

Immer dann, wenn im Unternehmen mit Gefahrstoffen gearbeitet wird, aber keine eigene Fachkraft mit entsprechender Qualifikation vorhanden ist oder ein Unternehmen nur für bestimmte Projekte einen Gefahrstoffkoordinator benötigt, z. B. bei Arbeiten mit Asbest, Audits, etc.

Welche Vorteile bietet ein externer Gefahrstoffkoordinator gegenüber einem internen?

Ein externer Experte bietet Fachwissen auf Abruf, klare Kostenkontrolle, einen neutralen Blick von außen und eine flexible Betreuung, die sich an die Anforderungen des Unternehmens anpassen lässt. Ideal, wenn intern Zeit, Erfahrung oder Personal fehlen.

Wie lange läuft ein Vertrag mit einem externen Gefahrstoffkoordinator?

Das hängt vom Betreuungsmodell ab. Möglich sind projektbezogene Verträge (z. B. für Sanierungen), jährliche Betreuung mit regelmäßigen Prüfungen oder langfristige Partnerschaften, die sich besonders bei großen Unternehmen bewährt haben.

Wie läuft die Beauftragung eines externen Gefahrstoffkoordinators ab?

Zuerst wird der Bedarf im Unternehmen analysiert, anschließend werden Fachbüros verglichen – am einfachsten über unser Angebotsformular, das Ihre Anfrage automatisch an mehrere geprüfte Partnerfirmen weiterleitet. Nach Auswahl und Vertragsabschluss folgt eine Begehung vor Ort und die laufende fachliche Betreuung im Betrieb.

Welche Leistungen übernimmt ein externer Gefahrstoffkoordinator typischerweise?

Der Leistungsumfang hängt von der Betriebsgröße und dem Gefährdungspotenzial ab. Meist gehören dazu: Gefahrstoffverzeichnis, Gefährdungsbeurteilungen, Schulungen, Lager- und Entsorgungsorganisation, Kontrolle der Schutzmaßnahmen und Unterstützung bei Behördenkontakten.

Wer haftet, wenn beim Umgang mit Gefahrstoffen etwas passiert – der Koordinator oder der Arbeitgeber?

Die rechtliche Verantwortung liegt immer beim Arbeitgeber. Der Gefahrstoffkoordinator unterstützt ihn fachlich, haftet aber nur, wenn er grob fahrlässig oder vorsätzlich handelt – etwa durch das Ignorieren von Gefahren oder falsche Beratung. Eine klare Aufgabenverteilung im Vertrag schützt beide Seiten und schafft Rechtssicherheit.

Welche Pflichten haben Arbeitgeber und Gefahrstoffkoordinator jeweils?

Der Arbeitgeber bleibt rechtlich verantwortlich, muss alle relevanten Informationen bereitstellen und die Umsetzung der Empfehlungen sicherstellen. Der Gefahrstoffkoordinator wiederum sorgt für fachgerechte Beratung, erstellt Dokumentationen, weist auf Risiken hin und dokumentiert seine Tätigkeiten nachvollziehbar.

Woran erkenne ich, ob ein Gefahrstoffkoordinator wirklich qualifiziert ist?

Ein qualifizierter Gefahrstoffkoordinator besitzt eine anerkannte Fachkunde nach DGUV Regel 101-004 / TRGS 524 und kann diese mit einem Zertifikat belegen. Außerdem bringt er nachweisliche Praxiserfahrung im Umgang mit Gefahrstoffen mit, arbeitet strukturiert und dokumentationssicher, erklärt Vorschriften verständlich und legt großen Wert auf Verlässlichkeit und Sicherheitsbewusstsein.

Auf welchen Vorschriften basiert die Arbeit eines Gefahrstoffkoordinators?

Zentrale Grundlagen sind die Gefahrstoffverordnung (GefStoffV), die Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS), REACH- und CLP-Verordnung, das Arbeitsschutzgesetz, die DGUV Regel 101-004 sowie spezielle Regelungen wie die Gefahrstoffverordnung Asbest – der Koordinator sorgt dafür, dass diese im Betrieb praxisgerecht umgesetzt werden.