Viel hilft viel? Nicht bei Reinigungsmitteln.

~ Management Module GmbH
Lästig, aber notwendig. Die Reinigung. Bei einer scheinbar einfachen Aufgabe kann sehr viel schief gehen.

Die Vorbereitung

"Einfach mal schnell sauber machen" ist in den meisten Fällen nicht möglich. Vor allem, wenn Reinigungsmittel eine hohe Konzentration an Tensiden, Säuren etc. aufweisen.
 
Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung ist festzustellen, ob die vorgesehenen Reinigungs- oder Pflegemittel gefahrstoffhaltig sind. Auch nicht gekennzeichnete Mittel können Stoffe enthalten, die die Gesundheitsschädigen können.

Ebenfalls sollte das Reinigungsmittel nicht mit warmen oder gar heißen Wasser verdünnt werden. So wird die Einatmung gesundheitsschädlicher Dämpfe verhindert.

Die Dosierung

Die Dosierangaben des Herstellers sollten dringlichst beachtet werden.

Es gibt viele verschiedene Dosierhilfen:

- Messbecher
- Dosierflaschen
- Dosierkappen
- Fertig dosierte Tütchen
- Dosieranlagen
- etc.

Die Berührung mit einem zu hoch dosierten Reinigungsmittel kann zu Verätzungen führen. Daher ist neben der Dosierung auch die persönliche Schutzausrüstung (PSA) wichtig.

Der persönliche Schutz

Zu den wichtigsten Schutzausrüstungen zählen Handschuhe und Schutzbrillen. Bei Handschuhen verhindert man den Kontakt mit der Haut und kann somit die Reizung oder sogar Verätzungen der Haut vorbeugen. Die Schutzbrille dient als Spritzschutz und verhindert den Kontakt mit dem Auge, welcher, bei einem so empfindlichen Organ, großen Schaden anrichten kann. Gegebenenfalls kann noch eine Augenspülflasche bereitgestellt werden.

Weitere Schutzmaßnahmen finden Sie in dem beigefügten Flyer der BG BAU.

Quelle: BG BAU, Bau auf Sicherheit

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